ZDS Monitor - Informationen aus der Hafenwirtschaft: Die deutschen Seehafenbetriebe tragen mit ihren vielfältigen Logistikdienstleistungen – vom Verpacken von Ladung über den Umschlag und den internationalen Transport von Gütern bis hin zu Angeboten für die Effizienzsteigerung innerhalb der Ladungskette – in erheblichem Maße zum Erfolg des Wirtschafts- und Logistikstandortes Deutschland bei. Rund zwei Drittel des seewärtigen Außenhandels unseres Landes werden über deutsche Seehäfen verladen – Tendenz steigend. Bereits heute werden jeden Tag in den deutschen Seehäfen Waren von über einer Milliarde Euro für deutsche Unternehmen bewegt, bis zum Jahr 2030 werden es bis zu 2,4 Milliarden Euro täglich sein. Die Bedeutung der Seehäfen für die deutsche Volkswirtschaft wächst.

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Der ZDS Monitor informiert: Der zweite Aufruf für Projektanträge für das Förderprogramm Innovative Hafentechnologien wurde am 15.09.17 veröffentlicht. Ein neues Verfahren soll dabei die Antragsstellung erleichtern. In diesem zweiten Aufruf sollen interessierte Unternehmen zunächst nur eine Projektskizze einreichen. Erst wenn diese einer ersten Begutachtung durch den Projektträger TÜV Rheinland standhält, soll ein kompletter Antrag gestellt werden.

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„Wie seefest ist das Maritime in Deutschland?“ war das Thema des diesjährigen 6. Maritimen Kolloquiums Wilhelmshaven am 15. Juni 2017, zu dem die Wilhelmshavener Zeitung, die Einsatzflottille 2, griephan und das Deutsche Maritime Institut (DMI) als Veranstalter ins ATLANTIC Hotel eingeladen hatten.

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Laut Pressemitteilung des Auswärtigen Amts vom 30.05.2017 trifft Außenminister Gabriel am Mittwoch, den 31. Mai den indonesischen Koordinieren Minister für Maritime Angelegenheiten, Luhut Binsar Pandjaitan, zu einem Gespräch im Auswärtigen Amt.

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Die Europäische Kommission hat heute (17.05.2017) die Einbeziehung von Häfen in die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) im Europäischen Beihilferecht beschlossen. Die AGVO bestimmt nun auch für See- und Binnenhäfen, welche Infrastrukturinvestitionen in welcher Höhe die öffentliche Hand tätigen darf, ohne zuvor die Europäische Kommission um Genehmigung als staatliche Beihilfe bitten zu müssen. Die EU-Kommission hat in der heute beschlossenen Fassung wichtige Einwände aus den Mitgliedsstaaten und aus der Wirtschaft berücksichtigt, jedoch nicht alle Bedenken ausgeräumt.

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Der Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sind wesentliche Voraussetzungen dafür, dass sich Deutschland im europäischen und internationalen Wettbewerb auch in Zukunft auf einer Spitzenposition behauptet. Komplizierte und langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren verzögern und gefährden inzwischen jedoch zunehmend Infrastrukturprojekte von großer Bedeutung.

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Am Montag, den 12.06.2017 findet im Steigenberger Hotel Hamburg die zweite Schiff&Hafen-Konferenz Maritim 4.0 statt.
Der Trend zur Digitalisierung in der maritimen Branche nimmt stetig zu, wobei die weitere Verknüpfung von realer und digitaler Welt ganz wesentlich zur Steigerung der Effizienz beitragen kann und wird. Vor diesem Hintergrund wird die im vergangenen Jahr gestartete „Veranstaltungsreihe Maritim 4.0“ fortgesetzt.

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Die Zugverbindung zwischen China und Deutschland weckt in der armen Ruhrpott-Stadt Duisburg viel Hoffnung - und etwas Skepsis.
Im Bahnhof Duisburg-Rheinhausen wird zum letzten Mal die Lok gewechselt: Hier verlässt der bis zu 600 Meter lange Zug das Streckennetz der Deutschen Bahn und wird von einer Diesellok das letzte Stück zum Duisburger Binnenhafen gezogen.

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Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) zieht ein erstes positives Fazit der Konferenz. Der Beschluss des Deutschen Bundestages, die klaren Aussagen der Bundeskanzlerin und der Bundesminister – ob zu IHATEC, Handelspolitik oder dem Digitalen Testfeld Hafen – und die Erklärung zur Digitalisierung bilden im Zusammenspiel mit dem Nationalen Hafenkonzept, dem Bundesverkehrswegeplan und der Maritimen Agenda einen optimistisch stimmenden Rahmen für das Arbeitsprogramm der nächsten Bundesregierung ...

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Zur Nationale Maritime Konferenz (NMK) 2017 veröffentlicht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gemeinsam mit Bund, Ländern, Verbänden und Gewerkschaften eine gemeinsame Erklärung zur Digitalisierung, die die Bundesministerin Brigitte Zypries in ihrer Rede in der Handelskammer Hamburg ankündigte ...

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Die Nationale Maritime Konferenz (NMK) 2017 findet vom 03. - 04. April 2017 in Hamburg in der Handelskammer statt. Im Vorfeld veröffentlicht die IHK-Nord ein Thesenpapier zur Diskussion, um die besonderen Herausforderungen mit dem Konferenzfokus "Digitalisierung" und deren themenübergreifenden Auswirkungen sowie die notwendige Vernetzung von maritimen Traditionellen und digitalen Startups zu adressieren ...

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Das MHF war am 14. März 2017 bei der Europäischen Kommission in Berlin zu Gast. Beim Maritimen After Work Club (MAWC) trafen sich zum achten Mal direkt „Unter den Linden“ Mitarbeiter des Deutschen Bundestages, Vertreter aller maritimen Bereiche und Freunde des MAWC zum Austausch über maritime Themen.

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MAWC zu Gast in der EK, Berlin

Unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Republik Malta hatte das Maritime Hauptstadtforum zum 8. Maritimen After Work Club (MAWC) in der Europäischen Kommission, Vertretung in Deutschland in Berlin eingeladen. Im Fokus des MAWC stand die multinationale Sichtweise. Europa ist großenteils umschlossen von Meer. Handels-und Warenströme, Datenleitungen und die Energieversorgung hängen von diesem Medium ab. Auch die maritime Sicherheit wird öffentlich diskutiert und war mit der „Operation Sophia“ auch Thema des vergangenen Gipfels auf Malta.

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Piraterie 2016 - Effektives Containment und anhaltende Risiken
Im MarineForum 03-2017 schreibt Michael Stehr:
Der Annual Piracy Report des IMB für 2016, die Statistik zur Piraterie, ist die am längsten geführte verlässliche Statistik für diesen Zweig der maritimen Kriminalität. 
Ausgehend von den Beobachtungen der Seestreitkräfte, die am Horn von Afrika an Einsätzen zur Seeraumüberwachung eingesetzt waren und sind, muss man von einer Dunkelziffer bei Überfällen und Entführungen ausgehen, die bei Faktor 4-5 anzusetzen ist.

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HANSA International Maritime Journal – 154. Jahrgang – 2017 – Nr. 1: Systeme an Bord und an Land werden stärker vernetzt, produzieren Daten und könnten bald autonom Entscheidungen treffen. Letztlich könnte die Rechtslage aber manche Entwicklung verhindern.

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5. Bericht der Bundesregierung im Vorfeld zur 10. Nationalen Maritimen Konferenz

Der Maritime Koordinator und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer stellte mit dem fünften Bericht am 15. Februar 2017 dar:

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In dieser umfangreichen Publikation des Marinekommandos wird die maritime Abhängigkeit Deutschlands in Zahlen und Fakten verdeutlicht. 80.000 Arbeitsplätze in ca. 2.800 Unternehmen sind direkt mit der maritimen Wirtschaft in der Bundesrepublik verbunden. Nicht nur diese Arbeitsplätze, sondern beispielsweise auch die 11,7 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2015 der Schiffbau- und Offshore-Zulieferer, sind direkt von einem freien Zugang zu den Märkten und zur See abhängig.

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Das Bundeskabinett hat am 11.01.2017 die vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, vorgestellte "Maritime Agenda 2025" beschlossen. Mit der ressortübergreifenden Strategie setzt die Bundesregierung einen langfristig angelegten Rahmen für eine konsequente Zukunftspolitik zur Stärkung des maritimen Wirtschaftsstandortes Deutschland.

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Etwa 90 Prozent aller heute in der westlichen Welt konsumierten Produkte kommen aus Übersee. Ob Jeans, Computer oder Lippenstifte, sie haben oft eine Schifffahrt um den ganzen Globus hinter sich. Und dennoch sind sie billiger als Produkte, die hierzulande hergestellt werden. Die Frage ist: Wer zahlt den Preis?

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